"... so lade ich Sie ein, den Weg mitzugehen, ... da wir in einer Zeit leben, in der die Beziehungen der Völker untereinander eine neue Ordnung brauchen. Die Frage des gerechten Ausgleichs ist hier zu einer Schicksalsfrage der Menschheit geworden. Die Kirche muß hier ein Zeichen sein. ..."
Diesen Gedanken unseres Bischofs haben wir aufgegriffen. Aus dem anfänglichen Pfad einer Partnerschaft mit Yanaoca, einer Gemeinde im Hochland der peruanischen Anden, ist inzwischen ein breiter Weg geworden, z.B. durch
Austausch in Glaubensfragen
unsere Gebete, die uns gegenseitig in der Hoffnung bestärken
Schülerspeisung für 2400 Kinder, um einen regelmäßigen Schulbesuch zu sichern
Unterstützung im Gesundheitswesen
Beteiligung am Ausbildungszentrum, um Arbeitsplätze in Yanaoca zu schaffen und damit die Stadtflucht vermeiden zu helfen
Spenden: Bei Überweisungen bis einschließlich 300 € gelten beim Finanzamt die Überweisungsbelege als Nachweis. Spendenbescheinigungen werden auf Wunsch gerne ausgestellt
Unser Team im Jubiläumsjahr 2018
vorne (v. l. n. r.): Bruno Baur, Maria Baur, Carmen Lußberger, Michael Kotz, Ursula Wiedemann, Mily Benz, Gisela Braun, Maria Thome, Irmgard Diehl, Friedbert Diehl hinten (v. l. n. r.): Heribert Reichenbach, Heidrun Reichenbach, Andreas Böttcher, Petra Wiedemann, Kristina Binder, Martina Albrecht
Quelle: Klaus Leibold
Der Partnerkreis Yanaoca sagt „Danke“
... für das Vertrauen, das Sie uns auch in diesem Jahr geschenkt haben. Danke für ihre Gebete und für ihr Interesse am Leben unserer Geschwister in Peru. Wir sagen „Danke“, auch im Namen unserer Partnergemeinde Yanaoca für alle Spenden, die uns, groß oder klein, einmalig oder per Dauerauftrag erreicht haben und ohne diese unsere Unterstützung nicht möglich geworden wäre. Uns ist ferner wichtig festzuhalten, dass keines der Projekte von uns der Kirche von Yanaoca nach unserem Gutdünken aufgezwungen oder übergestülpt wurde. Sondern dass aller Bedarf in Yanaoca artikuliert wurde und wir dann zur Hilfe kamen, wenn in Yanaoca eine Verwirklichung der Idee mit eigenen Mitteln sich als nicht durchführbar dargestellt hat. Ferner wollen wir unterstreichen, dass alle Spenden zu 100% in der Partnergemeinde angekommen sind.
Im Jahr 2023 hat Yanaoca Unterstützung für folgende Projekte durch die Partnerschaft erfahren:
Die Renovierung und Einrichtung der Volksküche für Senioren
Das Haus T’ikary zur gezielten Förderung der Kinder mit erkennbaren Lerndefiziten
das Heim für körperlich und sexuell misshandelte Mädchen
Gesundheitsposten - Dienstleistungen und Unterstützung für mittellose Kranke
Bildung - Wochenend-Schulungen für Katechisten einschließlich deren Verpflegung
Licht und Gas für das Pfarrzentrum in Yanaoca
Unterstützung für die pastorale Aufgaben
Instandhaltung und Treibstoff für ein Auto und drei Motorräder, damit die Katechisten ihren Dienst im ca. 60x35km großen Pfarrei-Gebiet verrichten können (Anschaffung des Fuhrparks übernimmt Adveniat)
Radiostation
Gemüsegärten
Tieraufzucht
Ein besonderes Merkmal unserer Partnerschaft ist die Beständigkeit und Treue „in guten, wie in schlechten Zeiten“, so wie der Begriff „Partnerschaft“ definiert werden kann. Viele werden sich wahrscheinlich nicht vorstellen können, welche Wertschätzung unsere Verlässlichkeit in Yanaoca mittlerweile genießt. Es hat eben etwas Besonderes an sich, wenn irgendein Ort in Deutschland irgendeinem Ort in Peru jahrzehntelang treu zur Seite steht, so, als ob es nichts Selbstverständlicheres geben könnte.
Mit diesem Resümee gehen wir mit Zuversicht in das Jahr 2024, dem 36. Jahr unserer Partnerschaft mit Yanaoca.
Die NOTICIAS … … ist eine Zeitung der Partnerschaft zwischen Yanaoca (Peru) und Forst (und Neuthard), mit Berichten, Briefen, Informationen und Wissenswertem rund um diese Partnerschaft.